Außenborder vs. Innenborder: Der große Vergleich
Welcher Antrieb ist der richtige? Wir vergleichen Außen- und Innenbordmotoren in allen wichtigen Kategorien.
Außenborder vs. Innenborder: Der große Vergleich
Die Wahl zwischen Außenbord- und Innenbordmotor ist eine der grundlegendsten Entscheidungen beim Bootskauf. Beide Antriebsarten haben klare Vor- und Nachteile. Wir vergleichen sie in allen relevanten Kategorien.
Was ist was?
Außenbordmotor (Outboard): Der Motor sitzt außen am Heck, oberhalb der Wasserlinie. Er ist als kompakte Einheit mit Motor, Getriebe und Propeller verbaut.
Innenbordmotor (Inboard): Der Motor ist fest im Bootsinneren verbaut. Der Antrieb erfolgt über eine Welle durch den Rumpf zum Propeller, oder über einen Z-Antrieb (Sterndrive).
Vergleich im Detail
Leistung und Geschwindigkeit
Außenborder:
- Verfügbar von 2,5 PS bis über 600 PS
- Moderne Viertakter sind sehr leistungsstark
- Erreichen schneller die Gleitfahrt bei leichten Booten
- Ideal für Boote bis ca. 10 Meter
Innenborder:
- Typisch ab 20 PS bis weit über 1.000 PS
- Diesel-Innenborder sind Drehmoment-Spezialisten
- Besser für schwere Verdrängerboote
- Ideal für Boote ab ca. 8 Meter
Fazit: Für kleine bis mittelgroße Boote sind Außenborder oft die bessere Wahl. Bei großen, schweren Yachten führt kein Weg am Innenborder vorbei.
Wartung und Reparatur
Außenborder:
- ✅ Einfacher Zugang zum gesamten Motor
- ✅ Kann zur Wartung demontiert werden
- ✅ Winterlager: Motor kippen, Wasser läuft ab